Informationen rund um RFID für Wirtschaft, Verbraucher und Politik

Alltag & Freizeit


Zahnbürste

Verbraucher profitieren schon heute in ihrem Alltag von der RFID-Technologie. Beispielsweise hat Oral-B eine intelligente Zahnbürste entwickelt, die sich mit Hilfe eines RFID-Systems dem gewählten Bürstenkopf anpasst und dadurch die Reinigungsleistung optimiert. Außerdem erinnert der integrierte RFID-Chip an den rechtzeitigen Wechsel des Bürstenkopfs.

Marathon

Bei den meisten großen Marathonläufen, so beispielsweise in Berlin, Wien und New York erhalten die Teilnehmer einen RFID-Transponder, der am Schnürsenkel ihrer Laufschuhe befestigt wird. Per Funk sorgt der Transponder für eine exakte und fehlerfreie Zeitmessung. Entlang der Marathonstrecke werden Lesegeräte installiert, die festhalten, wann ein Läufer den jeweiligen Streckenabschnitt passiert. Neben der genauen Zeitmessung soll mit der RFID-Technologie Betrug vorgebeugt werden, da das regelwidrige Abkürzen der Strecke verhindert wird.

Clubausweis

Beim Golf nutzen immer mehr Spieler den „DGV-Ausweis-plus“ des Deutschen Golf Verbands. 2009 bieten schon 122 Golfanlagen in Deutschland dessen Nutzung an. Kernstück des Ausweises ist ein integrierter RFID-Transponder. Dieser ermöglicht es dem Besitzer, zahlreiche Anwendungen ohne weitere Anmeldung unkompliziert zu nutzen. Beispielsweise können sie einfach die Zugangs- und Schließsysteme der Golfanlagen öffnen, ein Golf-Cart mieten, Golfbälle am Automaten erwerben oder ihre Rechnung im Clubrestaurant bezahlen. Dadurch wird der Besuch komfortabler, und der Golfer kann sich noch besser auf sein Spiel konzentrieren.

Skipass

Dank RFID wird die Benutzung des Skilifts komfortabler und Schlangen werden vermieden. In einigen Skiregionen sind Transponder in die Skipässe integriert. So muss der Skipass nicht mehr aus der Tasche gekramt und vor ein Lesegerät gehalten werden. Die Pässe müssen nur noch in die Nähe der Lesegeräte gebracht werden. Dabei ist es egal, ob der Pass noch in der Jacke steckt. Der Transponder kann auch in den Handschuh integriert werden, dann geht es noch leichter.

Handtasche

Wissenschaftler der kanadischen Simon-Fraser-Universität haben eine Handtasche entwickelt, die ihre Besitzerin daran erinnert, Geldbörse, Schlüssel, Sonnenbrille und Mobiltelefon mitzunehmen. Die Gegenstände werden dafür mit einem RFID-Transponder versehen. Das Lesegerät im Innern der so genannten Ladybag registriert, wenn eines der Objekte fehlt. Auf einer Anzeige an der Außenseite der Tasche leuchtet dann ein entsprechendes Symbol auf.

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