Informationen rund um RFID für Wirtschaft, Verbraucher und Politik

Gesundheitsbereich


Patientenidentifikation

Patientensicherheit ist für alle Kliniken ein hohes Gut. Trotzdem kommt es immer wieder zu fehlerhaften Medikamentierungen oder sogar zu falschen medizinischen Eingriffen. Damit die Patienten besser identifiziert werden können und um Dokumentationsprozesse zu automatisieren, testet das Klinikum Saarbrücken gemeinsam mit Siemens den Einsatz von RFID zur Patientenidentifikation. In dem großangelegten Pilotprojekt erhalten die Patienten bei ihrer Aufnahme ein Armband, das mit einem Transponder ausgestattet ist. Dieser enthält die jeweilige Patientennummer, zu der im Computersystem alle verfügbaren Patientendaten gespeichert sind, z.B. Grund der Behandlung, Hinweise auf Allergien usw. Ärzte und Pfleger können die Daten per Handlesegerät auslesen und sich auf den jeweiligen Fall einstellen. Das System beschleunigt die Behandlung und sichert dem Patienten optimale Versorgung. Verwechslungen von Patientendaten können damit ausgeschlossen werden.
http://www.patientenarmband.de/web/uploads/Download/Jacobi_saarbruecken.pdf

Bluttransfusion

Im Klinikum Saarbrücken werden Patienten mit einem RFID-System von Siemens sicher mit den richtigen Blutprodukten versorgt. Die Konserven werden bei Anlieferung ins Hospital mit einem RFID-Chip versehen, auf dem eine Nummer gespeichert ist. Die Nummer korrespondiert mit einem Eintrag in der gesicherten Datenbank, der Herkunft, Verwendungszweck und den jeweiligen Empfänger der Blutspende enthält. Bevor ein Patient seine Transfusion erhält, gleicht die Schwester per Handlesegerät die Daten des Blutbeutels mit jenen des Patientenarmbandes ab und verabreicht das Blut erst bei Übereinstimmung der Daten. So erhält jeder Patient mit Sicherheit die richtige Transfusion in der richtigen Menge.
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