Verkehr
Mobiltelefon als Bahnfahrkarte
Die Deutsche Bahn testet eine RFID-Anwendung in Mobiltelefonen, die künftig Fahrkarten aus Papier ersetzen soll. Beim „Touch&Travel“-System von NXP und Vodafone werden Fahrkarten nicht mehr am Automaten gelöst. Der Druck einer bestimmten Handytaste speichert beim Ein- und Ausstieg die Daten der Fahrt und errechnet anschließend automatisch die Preise. Die Nutzer erhalten eine monatliche Abrechnung. Besonders attraktiv ist die Lösung für Spontanreisende, da vor Reiseantritt weder eine Buchung noch die Bezahlung erfolgen muss.
http://www.touchandtravel.de
Hanau
In den Bussen der Stadt Hanau wird seit dem Jahr 2002 das get>>in Ticket genutzt. Statt einen Fahrschein zu lösen, wird einfach beim Ein- und Aussteigen die persönliche Karte am Lesegerät im Bus vorbeigeführt. Damit wird die Fahrt gebucht. Zum Monatsende erhält der Nutzer eine gesammelte Rechnung. Die dafür erhobenen Daten werden nur für die Abrechnung genutzt und nach einer Aufbewahrungsfrist gelöscht. Die Rechnungsstellung erfolgt unter Berücksichtigung der günstigsten Tarife. Die Wahl des passenden Tickets, Kleingeldprobleme am Automaten oder Schlangestehen beim Fahrer gibt es nicht mehr. Zudem können mit dem Ticket auch andere Leistungen der Stadt Hanau z.B. der Museums- oder Schwimmbadbesuch bezahlt werden. Der Erfolg des Projekts hat dazu geführt, dass weitere Möglichkeiten der innovativen Technik getestet werden. Seit 2005 besitzen 200 Bürger ein Mobiltelefon mit integriertem RFID-Chip. Statt des get>>in Tickets können sie nun einfach ihr Handy am Lesegerät vorbeiführen.
www.mvplus.de
Maut
Österreich und einige Bundesstaaten der USA setzen RFID ein, um Mautgebühren zu erheben. Dafür werden meist aktive RFID-Transponder verwendet, die in Plaketten hinter der Windschutzscheibe integriert sind.
www.georgiatolls.com (Englisch)





